Neue Ideen für alte Filter

Bestandsfilter erhalten oder neu investieren?

Viele Betreiber von Druckplattenfiltern kennen die Situation: Die Anlage läuft seit Jahrzehnten zuverlässig, ist robust aufgebaut und erfüllt grundsätzlich ihre Aufgabe. Gleichzeitig steigen Anforderungen an Produktqualität, Durchsatz oder Prozesssicherheit.

Das wirft die Frage auf, wie man eine neue Lösung für einen alten Druckplattenfilter findet. Hier ist ein Ansatz zu diesem Thema.

Bewährte Technik: Robust und langlebig

Druckplattenfilter, auch ältere Anlagen von Schenk oder SeitzSchenk, sind bekannt für ihre robuste Bauweise und lange Lebensdauer. Viele dieser Filter sind seit Jahrzehnten im Einsatz und leisten nach wie vor zuverlässig ihren Beitrag im Produktionsprozess.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Filter ist, dass die grundlegende Filtrationstechnologie unverändert relevant ist. Mechanische Stabilität, geschlossene Bauweise und bewährte Prozessführung sind auch heute noch Stand der Technik.

Ersatzteile und Service: Voraussetzung für langfristigen Betrieb

Mit zunehmendem Alter der Anlage wird die Verfügbarkeit von Ersatzteilen zum entscheidenden Faktor. Wenn die ursprünglichen Hersteller nicht mehr aktiv sind, stellt sich für Betreiber die Frage nach einer verlässlichen Versorgung.

Typische Verschleißteile sind:

  • Filtergewebe
  • Dichtungen
  • Elastomere von Getriebe und Lagerungen

Eine zuverlässige Ersatzteilversorgung und fundiertes technisches Know-how sind entscheidend, um Stillstände zu vermeiden und die Anlage langfristig betreiben zu können.

Prozessoptimierung: Mehr herausholen aus bestehender Technik

In vielen Fällen lässt sich die Leistung eines bestehenden Filters durch gezielte Maßnahmen verbessern, ohne direkt in eine neue Anlage investieren zu müssen.

Technologische Weiterentwicklungen, vor allem im Bereich Filtermedien, aber auch Antriebs- und Dichtungstechnik, können helfen, höhere Durchsatzleistung auf bestehender Filterfläche zu ermöglichen.

Mögliche Ansatzpunkte sind:

  • Anpassung des Filtermediums
  • Optimierung von Prozessparametern (Druck, Temperatur, Zykluszeiten)
  • Einsatz von Filterhilfsmittel
  • Überprüfung von Rezirkulations- oder Waschschritten

Auch kleinere Anpassungen können zu einer verbesserten Filtratqualität, kürzeren Batchzeiten oder stabileren Prozessen führen.

Kapazität und Anforderungen: Wo sind die Grenzen?

Trotz aller Optimierungsmöglichkeiten gibt es Situationen, in denen die vorhandene Anlage an ihre Grenzen stößt:

  • Steigende Produktionsmengen
  • Veränderte Produkteigenschaften
  • Höhere Anforderungen an Reinheit oder Reproduzierbarkeit

Wenn die erforderliche Kapazität dauerhaft nicht erreicht wird oder Prozessgrenzen überschritten werden, kann die Investition in eine neue Filteranlage sinnvoll sein.

In diesem Fall bietet bieten wir mit dem Chemap® Druckplattenfilter eine bewährte Filtertechnologie, welche Ihren Filtrationsprozess, der bisher z.B. auf einem SeitzSchenk ZHF Filter läuft, übernehmen kann. Hier gibt es mehr Informationen zur Geschichte dieser Filter.

Entscheidung mit Augenmaß

Auf der Suche nach neuen Ideen für alte Filter gibt es verschiedene Optionen. Die Entscheidung zwischen Weiterbetrieb und Neuinvestition ist selten eindeutig. Sie hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Technischer Zustand der bestehenden Anlage
  • Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Service
  • Aktuelle und zukünftige Prozessanforderungen
  • Wirtschaftliche Betrachtung (Investition vs. Optimierung)

Ein gut gewarteter und gezielt optimierter Bestandsfilter kann über viele Jahre wirtschaftlich betrieben werden. Gleichzeitig gibt es Anwendungen, in denen eine Neuinvestition langfristig die bessere Lösung darstellt.

Neue Ideen für alte Filter – wenn Sie unsicher sind, welcher Weg für Ihre Anwendung der richtige ist, unterstützen wir Sie gerne bei der Bewertung Ihrer bestehenden Anlage und möglicher Optimierungspotenziale. Nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf für weitere Informationen.